place
  • Modell:
  • Bewertung ²:
  • Altersempfehlung:
  • Qualität der Anleitung:
  • Vor-/Nachteile:
  • Hersteller Support:
  • Erhältlich bei: *
  • Sehr gut (1,0)
  • ab 10 Jahren
  • Sehr gut
  • Viele Experimente
    Es können auch Edelsteine gezüchtet werden
    Kristalle sind stabil und zerböseln nicht
    Detaillierte Anleitung
    Weiterführende Informationen zu den Experimenten
  • Gut
  • Gut (1,5)
  • ab 12 Jahren
  • Sehr gut
  • Kristalle haben kräftige Farben
    Kristalle sind stabil und zerböseln nicht
    Ausführliche Anleitung
  • Gut
kosmos-höhlenkristall
kosmos-klein
  • Sehr gut (2,0)
  • ab 10 Jahren
  • Gut
  • Schneller Zuchterfolg möglich
    Kristalle können aufgelöst werden
  • Gut
clementoni-mega
  • Mangelhaft (4,5)
  • ab 12 Jahren
  • Mangelhaft
  • Umfangreiche Experimente
    Mangelhafte Qualität der Bauteile (z.B. Schutzbrille)
    Laut Anleitung sehr stark gesundheitsgefährdend
    Kein Kontakt zum Hersteller möglich
  • Kontakt nicht möglich
clementoni-starter
  • Mangelhaft (5,0)
  • ab 12 Jahren
  • Mangelhaft
  • Umfangreiche Experimente
    Gefäße zum anmischen deutlich zu klein
    Mangelhafte Qualität der Bauteile (z.B. Schutzbrille)
    Kein Kontakt zum Hersteller möglich
  • Kontakt nicht möglich

 

 

1 Allgemein

kristalle züchten
Bildquelle: Amazon Partnernet API

Kristalle züchten ist bei Kindern und Jugendlichen, neben Technik Baukästen, eines der beliebtesten Experimente. Mit den richtigen Materialien und einer guten Anleitung lassen sich beeindruckende Ergebnisse erzielen.

Allerdings ist die Kristallzucht, je nach Art und Weise des Kristalls, auch nicht immer einfach. Man muss ausreichend Geduld mitbringen, bevor man fertige Kristalle zu sehen bekommt. Wenn sich nach entsprechender Wartezeit dann keine Kristalle bilden oder diese nicht so aussehen wie gewünscht, macht sich schnell Enttäuschung breit.

Um das zu vermeiden, haben wir aktuell erhältliche Experimentierkästen zum Kristalle züchten miteinander verglichen. Damit alle Daten stets aktuell bleiben und wir auch Langzeiterfahrungen mit einbringen können, haben wir in das Vergleichsergebnis verschiedene Kriterien wie zum Beispiel technische Daten, Kundenmeinungen und Testberichte einfließen lassen (siehe Tabelle oben).

 

 

2 Ab welchem Alter können Kinder Kristalle züchten?

chemikalien zum kristalle züchtenViele Kunden berichten davon, dass Kristalle züchten bereits für Kinder ab 8 Jahren gut geeignet ist. Da beim Umgang mit Chemikalien generell immer ein Erwachsener anwesend sein sollte, kann er bei den Versuchen und Erklärungen einfach Hilfestellung leisten.

 

Wichtig: Bei fast allen Lernkästen benötigt man weitere, zusätzliche Materialien. Einige Käufer scheinen das nicht berücksichtigt zu haben und schreiben daher in ihren Rezensionen, dass der Experimentierkasten nicht vollständig war. Weiterhin ist Kristalle züchten mit Geduld und ausprobieren verbunden. Wer das nicht möchte wird mit diesen Kästen wenig Spaß haben und sollte sich besser nach einem anderen Experimentierkasten umschauen.

 

 

3 Worin unterscheiden sich die Experimentierkästen?

Neben den in unserer Vergleichstabelle aufgeführten Merkmalen unterscheiden sich die Experimentierkästen vor allem dadurch, ob es ein KomplettBaukasten für mehrere Experimente ist oder lediglich ein bestimmter Kristall gezüchtet werden kann. Bei letzteren Baukästen wird oftmals das Züchten mit einer weiteren Aktivität wie zum Beispiel Gips gießen kombiniert.

Die meisten Lernpakete arbeiten mit Alaun Salzen (Kaliumaluminiumsulfat). Mit ein bisschen Übung, kann man relativ schnell einen Impfkristall züchten, wodurch sich größere Kristalle züchten lassen. Zur Färbung wird meist Lebensmittelfarbe in Form von Farbtabletten verwendet. Als Wachstumslösung wird bei vielen Boxen destilliertes Wasser eingesetzt.

Sicherheitshinweis: Beim Kristalle züchten wird mit Chemikalien gearbeitet. Daher ist eine erwachsene Aufsichtsperson beim Experimentieren von größter Wichtigkeit.

 

 

4 Top 3 Tipps zum Kristalle Züchten Zuhause

thermometerWer Kristalle selber machen möchte, sollte vorher die Anleitung aufmerksam lesen. Wer einen Kosmos Baukasten oder den Kasten von Ravensburger besitzt, bekommt eine gut strukturierte und verständliche Anleitung geliefert. Anfangs sind es jedoch oft die Feinheiten, die einen großen leuchtenden Kristall von einem
bröseligen Haufen unterscheiden. Hier unsere Top Tipps:

 

Tipp #1: Richtige Temperatur

Viele Kristallzuchtversuche scheitern daran, dass die Lösung nicht die richtige Temperatur hat. Mithilfe eines Thermometers kann die Temperatur ganz einfach kontrolliert werden.

Außerdem sollte der Kristall sobald der Experimentiervorgang abgeschlossen ist, bei gleichbleibender Raumtemperatur wachsen. Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.

 

 

Tipp #2: Ruhen lassen

schrankAuch wenn es schwer fällt: Sobald der Kristall gezüchtet wurde braucht er Ruhe. Am besten vorsichtig in ein Regal im Wohnzimmer stellen, wo man nicht permanent vorbei läuft, um Erschütterungen zu vermeiden. Jede Bewegung des Kristalls kann das Kristallwachstum beeinträchtigen.

 

 

 

 

Tipp #3: Ausrüstung ordentlich säubern

sauber-machenEin weiterer, häufig gemachter Fehler ist, dass für die Versuche benötigte Equipment nicht gründlich genug zu säubern. Nach jedem Versuch müssen alle Gläser, Thermometer etc. sehr gründlich gereinigt werden. Ansonsten kommt es beim Kristallisationsprozess zu Verunreinigungen und der Versuch gelingt nicht.

 

 

 

 

 

 

5 Kristallzucht-Set verschenken

Kristalle züchten für Kinder ist eine tolle Geschenkidee. Wenn Sie ein solches Set zum Verschenken möchten, informieren sie sich vorher ob das Kind sich für naturwissenschaftliche Zusammenhänge überhaupt interessiert. Kristalle entstehen meist nicht sofort, wodurch man etwas Geduld benötigt bis man erste Erfolge sieht. Wer nach etwas actiongeladenerem sucht, sollte sich vielleicht nach einem Chemie- oder Elektronikbaukasten umschauen.

Weiterhin sollte man genügend Zeit einplanen, in der ein Erwachsener mit dem Kind zusammen die Versuche durchführt und neue Sachen entdecken kann.

 

 

6 Häufig gestellte Fragen

 

Wie entstehen Kristalle?

kristalle-züchten-3Der Vorgang, bei dem sich Kristalle bilden, nennt man „Kristallisation“. Dabei wird aus einer bestimmten Lösung oder einer Schmelze ein Kristall gebildet.

Damit ein Kristall erfolgreich wächst, benötigt man zunächst einen Stoff, der auskristallisiert werden soll (z.B. Kupfersulfat oder Kaliumalaun). Diesen bringt man nun in eine sog. „Übersättigung“. Am einfachsten kann man dies durch Abkühlen oder Verdampfen des Lösungsmittels erreichen.

Bei diesem Prozess ordnen sich gelöste Moleküle neu. Je nach Stoff Art nehmen die frei gewordenen Moleküle dabei eine regelmäßige, spezifische Form an.

Beschleunigen kann man diesen Prozess zum Beispiel, indem man Impfkristalle hinzugibt. Diese wachsen dann in der übersättigten Lösung weiter.

Anschließend können die fertigen Kristalle durch entsprechendes Filtern oder Sieben
von der Lösung getrennt werden. Nach diesem Verfahren wird beispielsweise auch
unser Salz gewonnen.

Die Frage „Wie wachsen Kristalle“ wird in diesem Video sehr anschaulich und
detailliert beantwortet:

 

 

Was ist eine „gesättigte Lösung“?

Von einer gesättigten Lösung spricht man, wenn eine Lösung die größtmögliche Menge eines Stoffes enthält, die das Lösungsmittel bei einer bestimmten gegebenen Temperatur lösen kann. Eine Kristalllösung enthält immer einen bestimmten Grundstoff, der meist in Wasser gelöst ist.

 

Was ist ein Kristall?

Bei Kristallen gibt es diverse unterschiedliche Arten und Formen. Die Frage scheint auf den ersten Blick simpel, ist für Viele wenn man gefragt wird jedoch gar nicht so leicht so beantworten. Ein Kristall ist ein Festkörper, dessen Bausteine regelmäßig in einer geordneten Struktur angeordnet sind. Außerdem besitzt jeder Kristall, je nach Art des Stoffes aus dem er entstanden ist, eine eigene, gitterartige Struktur.

 

 

Wie sehen Kristalle aus?

Jeder Kristall hat eine andere Struktur. Hier einige Beispiele verschiedener Kristalle:

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rose-quartz-1908558_960_720
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ice-1997289_960_720
frost-741751_960_720

 

 

Aus was bestehen Kristalle?

kristallstrukturKristalle sind immer Modifikationen bestimmter Grundstoffe. Ein Diamant besteht zum Beispiel aus dem Grundstoff Kohlenstoff. Je nachdem, wie rein der Kristall ist, sind in ihm bestimmte Verunreinigungen durch andere Stoffe wie zum Beispiel Stickstoff vorhanden. Aus diesem Grund sind Kristalle übrigens oftmals mehr oder weniger Wert.

 

Du hast weitere Fragen oder Anregungen zum Thema Kristalle züchten? Wir freuen uns über deinen Kommentar!